Dichter in Hamburg (4)

Ein Detlev-von-Liliencron-Abend mit Joachim Kalka und Joachim Kersten  

Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

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Dichter in Hamburg – Ein Detlev-von-Liliencron-Abend
Joachim Kalka und Joachim Kersten stellen den Hamburger Dichter und sein Werk vor

Die Reihe »Dichter in Hamburg« erinnert in loser Folge an Hamburger Autorinnen und Autoren.

Im Flachland der deutschen Lyrik zwischen Mörike und der Generation von Hofmannsthal, George, Rilke gibt es nur wenige wirklich originelle Erscheinungen. Zu diesen zählt der halbvergessene Detlev von Liliencron (1844–1909), ein bedeutender Dichter – als origineller Sprachexperimentator, als führender Praktiker dessen, was man den »literarischen Impressionismus« genannt hat, oder als Verfasser eines singulären Gedichts wie »Auf einem Bahnhofe«, in dem das zwanzigste Jahrhundert antizipiert wird wie nirgendwo anders.

»Es gibt in Deutschland einen Dichter, einen echten Dichter … dieser echte Dichter heißt Detlev von Liliencron«, schreibt im Jahre 1892 der achtzehnjährige Karl Kraus über den 48-jährigen Liliencron. Und Gottfried Benn erinnert sich in seinem Gedicht »IMPROMPTU « an eine Reise an den Rhein in seiner Jugend: »Damals war Liliencron mein Gott, ich schrieb ihm eine Ansichtskarte.«

Der Essayist und Übersetzer Joachim Kalka und der Jurist und Autor Joachim Kersten, die vor einiger Zeit bemerkten, dass sie die Liebe zu Liliencron gemeinsam haben, stellen diesen Dichter und sein Werk in Dokumenten aus seinem unruhigen Leben und in einer Auswahl seiner Lyrik vor.

Mit freundlicher Unterstützung der Elsbeth Weichmann Gesellschaft
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Dichter in Hamburg – Ein Detlev-von-Liliencron-Abend
Joachim Kalka und Joachim Kersten stellen den Hamburger Dichter und sein Werk vor

Die Reihe »Dichter in Hamburg« erinnert in loser Folge an Hamburger Autorinnen und Autoren.

Im Flachland der deutschen Lyrik zwischen Mörike und der Generation von Hofmannsthal, George, Rilke gibt es nur wenige wirklich originelle Erscheinungen. Zu diesen zählt der halbvergessene Detlev von Liliencron (1844–1909), ein bedeutender Dichter – als origineller Sprachexperimentator, als führender Praktiker dessen, was man den »literarischen Impressionismus« genannt hat, oder als Verfasser eines singulären Gedichts wie »Auf einem Bahnhofe«, in dem das zwanzigste Jahrhundert antizipiert wird wie nirgendwo anders.

»Es gibt in Deutschland einen Dichter, einen echten Dichter … dieser echte Dichter heißt Detlev von Liliencron«, schreibt im Jahre 1892 der achtzehnjährige Karl Kraus über den 48-jährigen Liliencron. Und Gottfried Benn erinnert sich in seinem Gedicht »IMPROMPTU « an eine Reise an den Rhein in seiner Jugend: »Damals war Liliencron mein Gott, ich schrieb ihm eine Ansichtskarte.«

Der Essayist und Übersetzer Joachim Kalka und der Jurist und Autor Joachim Kersten, die vor einiger Zeit bemerkten, dass sie die Liebe zu Liliencron gemeinsam haben, stellen diesen Dichter und sein Werk in Dokumenten aus seinem unruhigen Leben und in einer Auswahl seiner Lyrik vor.

Mit freundlicher Unterstützung der Elsbeth Weichmann Gesellschaft

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