Ein Friedrich-Hölderlin-Abend

Karl-Heinz Ott liest aus seinem Essay »Hölderlins Geister«  

Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

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Ein Friedrich-Hölderlin-Abend
Karl-Heinz Ott liest aus seinem Essay »Hölderlins Geister« –
mit ARTE-Filmpremiere

2020 ist Hölderlin-Jahr. Zum 250. Mal jährt sich der Geburtstag von Johann Christian Friedrich Hölderlin, einer der bedeutendsten deutschen Lyriker – geboren 1770 in Lauffen am Neckar, gestorben 1843 in Tübingen. Anlass genug, eines Mannes zu gedenken, der vielfach zitiert, vereinnahmt, aber auch gänzlich missverstanden wird. Hier setzt der jüngst erschienene Essay »Hölderlins Geister« (Hanser) von Karl-Heinz Ott an, der sich dem Leben und Werk dieser Mythen umgebenden Rätselgestalt annähert. Er fügt dem Chor aus schwärmerischen Lobliedern, der die bisherige Hölderlin-Rezeptionsgeschichte in legendärer Weise geprägt hat, eine neue Betrachtungsweise hinzu. Nüchtern, ironisch und bissig. Hölderlin, der seine Bestimmung und Erfüllung in der Poesie zu finden suchte, leidet und erkrankt an den Schmerzen der Sterblichkeit. Gescheiterte Visionen einer besseren Welt und bittere Erfahrungen der Ernüchterung klingen aus seinen mal bedrückenden, mal hymnischen Versen, von denen sich heutige Zyniker und Ideologen angesprochen fühlen wollen.

Moderation: Anne-Dore Krohn

Vorab läuft als ARTE-Filmpremiere der Dokumentarfilm »Dichter sein. Unbedingt!« (von Hedwig Schmutte und Rolf Lambert, ARTE/SWR 2019, 52 Min., Sendetermin: 25. 3. 2020,
22.10 Uhr), der mit Hilfe namhafter Literaturexperten, darunter Durs Grünbein und Daniela Danz, den Spuren des zwischen Genie und Wahnsinn wandelnden Dichters Hölderlin folgt.

Kulturpartner ARTE und NDR Kultur
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Ein Friedrich-Hölderlin-Abend
Karl-Heinz Ott liest aus seinem Essay »Hölderlins Geister« –
mit ARTE-Filmpremiere

2020 ist Hölderlin-Jahr. Zum 250. Mal jährt sich der Geburtstag von Johann Christian Friedrich Hölderlin, einer der bedeutendsten deutschen Lyriker – geboren 1770 in Lauffen am Neckar, gestorben 1843 in Tübingen. Anlass genug, eines Mannes zu gedenken, der vielfach zitiert, vereinnahmt, aber auch gänzlich missverstanden wird. Hier setzt der jüngst erschienene Essay »Hölderlins Geister« (Hanser) von Karl-Heinz Ott an, der sich dem Leben und Werk dieser Mythen umgebenden Rätselgestalt annähert. Er fügt dem Chor aus schwärmerischen Lobliedern, der die bisherige Hölderlin-Rezeptionsgeschichte in legendärer Weise geprägt hat, eine neue Betrachtungsweise hinzu. Nüchtern, ironisch und bissig. Hölderlin, der seine Bestimmung und Erfüllung in der Poesie zu finden suchte, leidet und erkrankt an den Schmerzen der Sterblichkeit. Gescheiterte Visionen einer besseren Welt und bittere Erfahrungen der Ernüchterung klingen aus seinen mal bedrückenden, mal hymnischen Versen, von denen sich heutige Zyniker und Ideologen angesprochen fühlen wollen.

Moderation: Anne-Dore Krohn

Vorab läuft als ARTE-Filmpremiere der Dokumentarfilm »Dichter sein. Unbedingt!« (von Hedwig Schmutte und Rolf Lambert, ARTE/SWR 2019, 52 Min., Sendetermin: 25. 3. 2020,
22.10 Uhr), der mit Hilfe namhafter Literaturexperten, darunter Durs Grünbein und Daniela Danz, den Spuren des zwischen Genie und Wahnsinn wandelnden Dichters Hölderlin folgt.

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