Emanuele Coccia

zu Gast beim Philosophischen Café – Thema: Die Wurzeln der Welt  

Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

Tickets ab 12,00 €
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Veranstalter: Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigung für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger und Arbeitssuchende sowie Mitglieder des Handelsblatt Wirtschaftsclubs

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Philosophisches Café
Thema: Die Wurzeln der Welt
Gast: Emanuele Coccia

»Der Ursprung der Welt sind die Blätter.«

»Dieses Buch ist ein Wunder«, begründete die Jury die Vergabe eines französischen Philosophiepreises an Emanuele Coccia, ein Italiener, der Philosophiegeschichte an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris lehrt und übrigens sehr gut deutsch spricht.

Coccia fixiert einen blinden Fleck der Philosophie und unserer Mentalität. Wir haben die Pflanzen vergessen. Er rehabilitiert sie als Quelle des Lebens, denn sie mischen Staub und Licht zu etwas Neuem. Sie verwandeln das Anorganische zu Leben. Das Buch »Die Wurzeln der Welt« (Hanser) heißt im französischen Original »La vie des plantes« (Das Leben der Pflanzen) und hat den Untertitel »Une métaphysique du mélange«. Die Mischung ist es. So entsteht Welt. Die Pflanzen schaffen neue Verbindungen und sie produzieren Atmosphäre. »Die Pflanze ist die radikalste und paradigmatischste Form des In-der-Welt-Seins.« Wir verdanken ihr alles. Und anders als viele Tiere müssen sie nicht töten, um zu leben. So lobt Coccia die kosmische Mélange, den universellen Sex der Pflanzen. Wenn wir sie bewundern, verehren und verstehen, könnten wir dann vielleicht etwas bessere Tiere werden? Und sogar klügere? »Was die Welt ist, müssen wir von den Pflanzen erfragen.«

»Die Pflanzen sind die immer offene Wunde der metaphysischen Arroganz, die unsere Kultur definiert.«

Gastgeber: Reinhard Kahl
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Veranstaltungsinfos

Philosophisches Café
Thema: Die Wurzeln der Welt
Gast: Emanuele Coccia

»Der Ursprung der Welt sind die Blätter.«

»Dieses Buch ist ein Wunder«, begründete die Jury die Vergabe eines französischen Philosophiepreises an Emanuele Coccia, ein Italiener, der Philosophiegeschichte an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris lehrt und übrigens sehr gut deutsch spricht.

Coccia fixiert einen blinden Fleck der Philosophie und unserer Mentalität. Wir haben die Pflanzen vergessen. Er rehabilitiert sie als Quelle des Lebens, denn sie mischen Staub und Licht zu etwas Neuem. Sie verwandeln das Anorganische zu Leben. Das Buch »Die Wurzeln der Welt« (Hanser) heißt im französischen Original »La vie des plantes« (Das Leben der Pflanzen) und hat den Untertitel »Une métaphysique du mélange«. Die Mischung ist es. So entsteht Welt. Die Pflanzen schaffen neue Verbindungen und sie produzieren Atmosphäre. »Die Pflanze ist die radikalste und paradigmatischste Form des In-der-Welt-Seins.« Wir verdanken ihr alles. Und anders als viele Tiere müssen sie nicht töten, um zu leben. So lobt Coccia die kosmische Mélange, den universellen Sex der Pflanzen. Wenn wir sie bewundern, verehren und verstehen, könnten wir dann vielleicht etwas bessere Tiere werden? Und sogar klügere? »Was die Welt ist, müssen wir von den Pflanzen erfragen.«

»Die Pflanzen sind die immer offene Wunde der metaphysischen Arroganz, die unsere Kultur definiert.«

Gastgeber: Reinhard Kahl

Literaturhaus Hamburg

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