Literaturhaus Hamburg 2017 - Philippe Pujol

»Die Erschaffung des Monsters. Elend und Macht in Marseille«  

Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

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Veranstalter: Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland

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Philippe Pujol
stellt sein Buch »Die Erschaffung des Monsters. Elend und Macht in Marseille« vor

Mit seinem ersten auf Deutsch erschienenen Buch macht der Franzose Philippe Pujol Autorenkollegen wie Roberto Saviano Konkurrenz, der in Italien vor allem mit seinem Werk »Gomorrha« über die neapolitanische »criminalità organizzata« für Furore sorgte. In »Die Erschaffung des Monsters. Elend und Macht in Marseille« (Hanser Berlin; Übersetzung: Till Bardoux und Oliver Ilan Schulz) berichtet Pujol von den vorherrschenden Gegensätzen seiner französischen Heimatstadt, die einerseits vor mediterraner Weltoffenheit strotzt, andererseits aber in Korruption, Kriminalität, Armut und Perspektivlosigkeit versinkt. Es geht um die Akteure der Stadt, von den minderjährigen Straßendealern bis hin zu Lokalpolitikern und Immobilienhaien. Pujol zeigt, was auch außerhalb Frankreichs, ja europaweit zunehmend zum Alltag gehört und schafft mit seinem Buch ein Werk von enormer literarischer Kraft und politischer Brisanz.
Philippe Pujol wurde 1975 in Paris geboren. Er lebt in Marseille.
Mehrere Jahre berichtete er für die französische Tageszeitung »La Marseillaise« von der herrschenden Kriminalität, der Nachlässigkeit der Behörden und von abgeschotteten Zonen seiner Heimatstadt. Für seine Artikelreihe »Quartiers Shit« über die Viertel im Norden Marseilles erhielt er 2014 den renommierten Prix Albert Londres.

Moderation: Gesa Schneider
Deutsche Lesung: Michail Paweletz
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Veranstaltungsinfos

Seit dem Jahr 1989 hat das Literaturhaus Hamburg sein Zuhause in der weißen Villa am Schwanenwik auf der Uhlenhorst gefunden. Seitdem ist das Haus zum literarischen Mittelpunkt der Stadt geworden und aus dem Kulturleben nicht mehr wegzudenken.

Regelmäßig finden im spätklassizistischen Ambiente der Villa Veranstaltungen statt: Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und natürlich Lesungen zählen zu dem vielfältigen Angebot, von dem Literaturliebhaber in der Hansestadt profitieren können. Auch für Nachwuchsleser ist gesorgt: Das eigens hierfür ins Leben gerufene Junge Literaturhaus bietet zusätzlich zu einem Schreiblabor auch Lesungen für junge Autoren oder Poetry-Slams.

Nicht nur die gastfreundliche Atmosphäre zieht Besucher an, auch das gastronomische Angebot, die Buchhandlung und ein Lesecafé gehören zum Literaturhaus wie die Bücher in die Bibliothek. Eine kulturelle Oase ist das Literaturhaus für alle, die sich Austauschen oder einfach nur ein wenig Stöbern und Lesen möchten.

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