Naja Marie Aidt & Carolina Setterwall

Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

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Event organiser: Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland

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Im Rahmen der Nordischen Literaturtage 2021:

NAJA MARIE AIDT (DK)

Harte, unwiederbringliche Verluste verarbeiten Carolina Setterwall und Naja Marie Aidt in ihren autofiktionalen Büchern. Naja Marie Aidts 25-jähriger Sohn Carl kommt 2015 plötzlich ums Leben. »Die Schrift ist unzusammenhängend, und durch alles, was offen bleibt, vergießt sie ihre Unzulänglichkeit. In den Lücken vibriert der Tod.« In »Carls Buch« (Luchterhand; Übersetzung: Ursel Allenstein) erzählt Aidt, die 2020 den Großen Preis der Dänischen Akademie – die höchste literarische Auszeichnung Dänemarks – erhielt, zutiefst berührend von ihrer persönlichen Verlusterfahrung und schreibt zugleich eine literarische Reflexion über Trauer und Tod. Es entsteht eine Collage: Tagebucheinträge, eigene Gedichte und Zitate anderer Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen zwischen der eigentlichen Handlung. Immer wieder setzt sie neu an, um von den Momenten unmittelbar vor und direkt nach dem Anruf aus dem Krankenhaus bis zum finalen »Carl ist tot« zu erzählen. Sie findet Worte hinaus aus der Sprach- und Fassungslosigkeit und Zusammenhalt in der Trauergruppe.

Moderation: Ursel Allenstein
Deutsche Lesung: Katja Danowski

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CAROLINA SETTERWALL (SE)

Einen anderen Ansatz als Naja Marie Aidt wählt die Schwedin Carolina Setterwall in ihrem Debüt »Betreff: Falls ich sterbe« (Kiepenheuer & Witsch; Übersetzung: Susanne Dahmann). Carolina bekommt eine Mail ihres Partners, die sein Computerpasswort verrät und mit »Hoffen wir das Beste!« endet. Wenige Monate später stirbt Aksel völlig unerwartet in seinem Bett. Sie schläft mit dem Baby im Zimmer nebenan und findet ihn am Morgen. In zwei Erzählsträngen berichtet Carolina Setterwall vom Kennenlernen und Zusammensein sowie von ihrem Leben direkt nach Aksels Tod. Im Präsens rekonstruiert sie, wie die beiden sich verlieben, das Kind ihr Dasein verändert und was sie nach dem Verlust durchmacht. Als »brutal offen« lobt »The Times« dieses Buch, das international gefeiert wurde. Die Erzählerin lässt uns teilhaben an ihrer Verzweiflung und Trauer und denkt zugleich über ihre Beziehung zu Aksel nach, die nicht frei von Konflikten verlief. Der Text verharrt nicht im Schock, sondern begleitet die Erzählerin beim Loslassen.

Moderation: Susanne Dahmann
Deutsche Lesung: Jodie Ahlborn

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Hygienekonzept

Infektionsschutzregelungen zum Lesungsabend
Bitte beachten Sie beim Kauf von Saaltickets:

Dieser Abend wird im 2G-Modell umgesetzt. Willkommen sind alle Besucherinnen und Besucher mit einem Nachweis zum vollständigen Impfschutz (14 Tage nach der 2. Impfung) oder der Genesung von COVID-19. Bitte halten Sie Ihren Lichtbildausweis am Einlass bereit. Ein Zutritt nur mit tagesaktuellem Negativtestergebnis ist an diesem Abend leider NICHT möglich. Die gleichen Voraussetzungen erfüllt unser die Veranstaltung betreuendes Personal.

Die Lesung findet in voller Auslastung des Saales statt. Die Bestuhlung folgt keinen gesonderten Abstandsvorgaben. Gemäß der aktuellen Verordnung des Hamburger Senats entfällt in diesem Rahmen die Maskenpflicht. Eine Kontaktdatenerfassung (via Luca-App oder Handzettel vor Ort) bleibt weiterhin verbindlich.

Es gilt freie Platzwahl. Der Einlass setzt eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn ein. Unsere Bar ist geöffnet. Weitere Infos